Die Küstenmammutbäume in Kalifornien gehören zu den größten Bäumen der Welt. Exemplare mit einer Höhe von 110 Metern und einem Durchmesser von 5 Metern sind keine Seltenheit. Die riesigen immergrünen Nadelbäume und ihr aus Farnen bestehendes Unterholz versetzen den Betrachter in die urzeitliche Natur zurück.
Von enormen Wuchs und mit gewaltige Radius stehen die Küstenmammutbäume in Kalifornien in einem Gebiet, das zwischen dem Chetco River in den Klamath Mountains und dem Salmon Creek Canyon im südlichen Santa Lucia Gebirge verläuft. Vor allem aber findet man sie im Redwood Nationalpark zwischen der Pazifikküste und Oregon, wo sie mehrere hundert und sogar tausend Jahre alt werden können und eine naturelle Sehenswürdigkeit sind.
Küstenmammutbäume in Kalifornien: immergrüne Riesen
Unverkennbar sind diese Redwoods auch durch ihre schlanken, bis zu einer Höhe von 30 Metern astlosen Stämme, die in einer buschigen, nadeligen Krone enden. Ein charakteristisches Merkmal in der Umgebung der Küstenmammutbäume in Kalifornien ist das nebelige Unterholz: Die Farne und die Baumstämme stehen oft in dichtem Nebel, der für die flachwurzeligen Nadelbäume eine nicht zu unterschätzende Quelle für Feuchtigkeit liefert.
Das Holz der Küstenmammutbäume in Kalifornien wurde und wird noch immer industriell genutzt, da es kein Harz ausbildet, geruchsfrei und schwer entzündlich ist. Dadurch gehen die Bestände in den nicht durch die Nationalparks Redwood, Muir Woods National Monument, Humboldt Redwoods State Park und Big Basin Redwoods State Park geschützten Bereiche weiter zurück.
Die größten Bäume im Redwood Nationalpark
Ins Augenmerk der Öffentlichkeit ist der Schutz der Redwoods nicht zuletzt auch durch die Besetzung des Baumes „Luna” durch Julia „Butterfly” Hill, die mehr als zwei Jahre in dessen Krone lebte, um den Baum vor seiner Abholzung zu schützen.
Mit einer beeindruckenden Höhe von über 115 Metern gehört auch der größte, lebende Baum der Welt zu den Küstenmammutbäumen in Kalifornien: Auf den Namen Hyperion getauft, steht der Riese im Redwood Nationalpark - sein genauer Standort wird allerdings nicht preisgegeben, da befürchtet werden muss, Besucherströme könnten den anfälligen Boden rings um den Küstenmammutbaum beschädigen und damit auch den Baum selbst gefährden.